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Pressemitteilung, Erfurt/Berlin 16.März 2022
PHOENIX 2.0
Festival der Darstellenden Künste zum zweiten Mal in Erfurt
#riseupandshine
Vom 05. bis zum 10. Juli 2022 findet zum zweiten Mal das PHOENIX Theaterfestival in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt statt.
Nach dem großen Erfolg im September 2021 und der hohen Publikumsnachfrage möchte die Initiative an die begonnene Arbeit anknüpfen: Das Ziel ist es, der Stadt Erfurt ein zeitgenössisches Schauspiel- und Theaterprogramm anzubieten und das Schauspiel wieder in der Stadt zu etablieren.
Phoenix 2.0 ist ein Festival junger Perspektiven. Durch die Einladung unterschiedlicher Gastspiele vorwiegend junger Künstler*innen will das Festival eine hohe Bandbreite dessen präsentieren, was „Schauspiel“ heute und in Zukunft heißen kann: Die Inszenierung klassischer und zeitgenössischer Theaterstoffe, Stücküberschreibungen, Performances und Stückentwicklungen, performative Konzerte, Lecture Performances, Physical Theatre, site-specific-Performances, interdisziplinäre Projekte und vieles mehr. Durch ein qualitativ hochwertiges künstlerisches Programm soll Erfurt als Zukunftsstandort für die Darstellenden Künste gestärkt werden.
Das Festival führt die glückliche Kooperation des letzten Jahres mit dem KulturQuartier Schauspielhaus fort. Zudem kooperiert PHOENIX dieses Jahr mit der STUDIO.BOX des Theater Erfurt.
Hinzu kommt dieses Jahr erstmals eine mehrtägige Konferenz. In ihr wird die Situation der Darstellenden Künste in der Pandemie reflektiert und Bedürfnisse insbesondere von jungen Künstler*innen und Kulturschaffenden in den Blick genommen. Gleichzeitig werden die Theatermacher*innen der Zukunft mit Akteur*innen aus Erfurt und Thüringen zusammengeführt und lernen diesen besonderen Kultur-Standort für sich kennen.
Dazu die beiden Festivalleiter*innen Anica Happich und Jakob Arnold:
“Leitender Gedanke und Ziel der Festivalkonzeption ist es Kunst, Vernetzung und Wissenstransfer zusammenzudenken. Durch gemeinsame Seherfahrungen und Reflexionsmomente werden Kooperationen angeregt und der strukturelle Aufbau der freien Szene in Thüringen – und darüber hinaus – aktiv vorangetrieben. Wir freuen uns vor allem wieder auf die Stadt und die Begegnung mit den Erfurter*innen.”
Die Ausschreibung für die diesjährigen Gastspielpositionen startet am 16. März. Bewerbungsfrist ist der 15. April 2022. Es wird gezielt nach mindestens einer Thüringer Produktion gesucht.
Anfragen für Interviews über Pressesprecher Johannes Lange
Mobil: 0176/78757875
Bewerbung/Application 2022
Hier gehts zur Ausschreibung.
Click here for the application.
Bitte beachten Sie die Pläne der STUDIO.BOX vom Theater Erfurt.
Please note the plans of the STUDIO.BOX from Theater Erfurt.
Liebes Publikum,
mit dem Theaterfestival PHOENIX kehrt das Schauspiel
wieder ins ehemalige Schauspielhaus Erfurt zurück! An
vier Festivaltagen erleben Sie spannende Produktionen
junger Theatermacher:innen aus ganz Deutschland an
diesem traditionsreichen Ort!
Das ehemalige Schauspielhaus Erfurt wurde im Jahr 2003
geschlossen und wird heute von der bürgerschaftlichen
Initiative “KulturQuartier” als Kulturort wiederbelebt.
Das Haus steckt voller Erinnerungen: Sei es die
legendäre Bar „Unartig“ oder der rote Samtvorhang, der
an die letzte Vorstellung „Noch ist Polen nicht
verloren“ im Jahr 2003 erinnert. In jeder Ecke gibt es
gelebte und neu entstehende Geschichten, wie das Projekt
KulturQuartier eindrücklich beweist. In der Wandelhalle haben wir in einer Ecke folgenden
Satz entdeckt: “Heute fehlt der Stadt ein entscheidendes Profil,
nämlich das Schauspiel. Nicht nur als Haus.” Dieser Satz zeigt den Verlust, den die Schließung des
Schauspielhauses für die Stadt Erfurt bedeutet. Es ist
auch dieser Satz, der uns hierher geführt hat. Wir
wollen, dass im ehemaligen Schauspielhaus – heute
KulturQuartier Erfurt – wieder Schauspiel, wieder
Theater stattfindet. Das Theaterfestival PHOENIX
erweitert das Projekt KulturQuartier daher um die
Perspektive Schauspiel.
Initiiert wurde das Projekt PHOENIX von der
Schauspielerin und Kulturakteurin Anica Happich und dem
Regisseur und Hochschuldozenten Jakob Arnold. Gemeinsam
mit einem Team von engagierten Theatermacher:innen
arbeiten wir an der Wiederbelebung des Schauspiels in
Erfurt. Das Theaterfestival PHOENIX ist ein erster Schritt. Wir
laden Sie ein, vom 17. bis zum 20. September vier
Produktionen von jungen Theatermacher:innen zu sehen.
Wir möchten damit einer Gruppe von Künstler:innen eine
Bühne bieten, die unter der Corona-Pandemie stark
gelitten hat. Wir hoffen, ihnen mit diesem Festival zu
mehr Sichtbarkeit zu verhelfen.
Wir sind sehr froh, dass das Theaterfestival PHOENIX in
enger Kooperation und Zusammenarbeit mit dem
KulturQuartier Erfurt
und dem KulturQuartier Festival stattfinden kann. Für
die großartige Unterstützung und das Vertrauen seitens
des Vereins möchten wir uns herzlich bedanken!
Wir freuen uns auf vier spannende Festivaltage mit Ihnen!
Das Festival wird zu Dokumentationszwecken audiovisuell aufgezeichnet.
Mit dem Theaterfestival PHOENIX kehrt das Schauspiel ins
ehemalige Schauspielhaus zurück – an vier Tagen können
die Besucher:innen vier Schauspielproduktionen junger
Theaterkünstler:innen erleben. Die luxemburgische
Performerin Cathrine Elsen und der Theatermusiker Franz
Leander Klee stellen das Programm der kommenden Tage
vor. Wir laden Sie herzlich ein, auf dem Vorplatz des
KulturQuartiers den Start des Festivals mit uns zu
feiern. Keine Sorge, der Sekt wird fließen! RISE UP FROM
THE PANDEMIC!
→ Vorplatz KulturQuartier
Schauspielhaus kostenlos
Wir freuen uns über Anmeldungen unter kontakt@phoenixfestival.de
Eine Führung durch das ehemalige Schauspielhaus Erfurt
Das KulturQuartier bietet eine Führung durch das
ehemalige Schauspielhaus Erfurt an – exklusiv für
interessierte Besucher:innen des Theaterfestivals
PHOENIX! Sie bekommen hierbei Einblick in die bewegte
Geschichte des Schauspielhauses, seiner Schließung und
Wiedereröffnung als neuen Kulturort »KulturQuartier
Schauspielhaus« und erfahren, wie das KulturQuartier in
Zukunft aussehen wird.
→ Ganzes Haus
KulturQuartier Schauspielhaus
kostenlos
Anmeldung unter
kontakt@phoenixfestival.de
Ein partizipatives Thesenspiel – Gemeinsame Grundwerte wie Freiheit, Gerechtigkeit oder Solidarität sind die Basis unserer Gesellschaft und unseres Zusammenlebens. Allerdings werden in den letzten Jahren diese Werte nicht nur kritisch beleuchtet, sondern aus verschiedenen Richtungen durch oftmals extreme Positionen angegriffen. Werte, derer wir uns so lange so sicher waren, dass wir schon fast vergessen haben, wie wir sie verteidigen können. Oft reagieren wir hilflos, schweigen oder entrüsten uns moralisch – und vertiefen die Gräben noch.
Wir sind überzeugt: Unsere Zivilgesellschaft und Demokratie leben vom Diskurs, vom Miteinander-Reden zum Abgleich unterschiedlicher Interessen, von sachbezogenen Auseinandersetzungen und davon, dass sich Menschen dabei persönlich gegenüberstehen. In unseren Respekträumen laden wir Sie alle ein, spielerisch und offen über unsere Grundwerte ins Gespräch zu kommen, neue Positionen zu entdecken und überraschende Dialoge zu führen. In realen Räumen. Persönlich und respektvoll. Herzlich Willkommen im Respektraum. Mehr Informationen unter respektraum.org
Moderation: Laura Kiehne
Initiator: Gregor
Siebenkotten
☼ ca. 90
Minuten
→ Villa KulturQuartier Schauspielhaus
kostenlos
Anmeldung unter kontakt@phoenixfestival.de

Laura Kiehne, geboren 1988 in Ost-Berlin, begann bereits mit 17 Jahren das Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Bis 2013 war sie fest am Schauspiel Essen engagiert und absolvierte anschließend – neben Tätigkeiten für Theater und Film – einen Master in Dramaturgie an der HfMT Hamburg. Neben Engagements an unterschiedlichen Theaterhäusern in Deutschland und Schweden war Laura Kiehne mehrere Jahre als Projektmanagerin des internationalen Festivals und Dramenwettbewerbs TALKING ABOUT BORDERS sowie als Vorstandsmitglied & Pressereferentin des ensemble-netzwerk e.V. tätig. Dem breiten Publikum ist sie als Charlotte Ritter in der TV-Serie »Babylon Berlin« bekannt.
In einem Satelliten kreist die Programmiersprache Ada
36.000 Kilometer über der Erde. Während sie Daten von
geschmolzenen Polkappen und gerodeten Regenwaldflächen
sammelt, erinnert sie uns an das Leben und Wirken der
visionären Mathematikerin Ada Lovelace. Ada Lovelace,
1815 in England geboren, entwickelte mit 28 Jahren den
ersten
Algorithmus und damit die erste Programmiersprache
der Welt. Ihre Errungenschaften wurden zu ihren
Lebzeiten nicht wahrgenommen, erst 100 Jahre nach
ihrem frühen Tod entdeckte Alan Turing ihre
Aufzeichnungen. »Procedure Ada 2.0« erzählt die
Geschichte einer Frau, die in der Geschichtsschreibung
einer patriarchalen Gesellschaft untergegangen ist.
Ada Lovelace: Katharina Kurschat
Klavier: Che Rin Na
Querflöte: Violetta Gaul
Geige: Ana Paola Alarcon
Kamera: Mona Gottschämmer
Text, Regie, Ausstattung: Katharina Kurschat
☼ ca. 60 Minuten
In
Kooperation mit der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Frankfurt am Main
→ Hinterbühne
auch barrierefrei im Live-Stream
KulturQuartier Schauspielhaus
15 Euro | ermäßigt 10 Euro
16:30 Uhr Stückeinführung mit Catherine Elsen
und Franz Leander Klee
Ana Paola Alarcon
studierte am Mozarteum in Caracas in der Klasse von
Prof. Simón Gollo und an der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Professor
Sophia Jaffé und Erik Schumann. 2020 gründete sie ein
Trio mit dem Namen »Concocoa«. Im selben Jahr
entwickelte sie den Video-Podcast »Senza Sordina«, in
dem es um die Tabuthemen rund um die klassische Musik
geht. Sie ist regelmäßig als Gast in verschiedenen
Ensembles, Sinfonie- und Kammerorchestern in
Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, sowie in der
Schweiz tätig.
Che Rin Na
wurde 1996 geboren und erhielt im Alter von sieben
Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Ab 2007 wurde sie
von Fiolita Richter in Flensburg unterrichtet. Ab 2016
studierte sie an der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Frankfurt am Main in der Klasse von
Prof. Alexej Gorlatch und absolvierte ihren
Bachelorabschluss 2021. Che Rin Na ist mehrfache
1. Preisträgerin bei »Jugend musiziert« und wurde 2013
als Stipendiatin der Studienvorbe-reitenden Ausbildung
des Landesver-bandes der Musikschulen in
Schleswig-Holstein aufgenommen. Seit 2018 ist sie
Stipendiatin des »Yehudi Menuhin Live Music Now
Frankfurt am Main e.V.«. Als Solistin trat Che Rin Na
mit verschiedenen Orchestern auf, u.a. mit Beethovens
3. Klavierkonzert c-moll und dem Klavierkonzert a-moll
op. 16 von Edvard Grieg.
Katharina Kurschat
wurde 1997 in Bad Oldesloe geboren. Erste
Theatererfahrungen sammelte sie am Theater Lübeck, wo
sie von 2003 bis 2015 als Statistin tätig war. 2016
absolvierte sie ihr Abitur und begann mit dem
Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. In der
Spielzeit 2018/ 2019 war sie Mitglied im Studiojahr am
Schauspiel Frankfurt. 2019 erhielt sie den Förderpreis
für junge Schauspieler:innen der HfMDK.
Violetta Gaul
wurde 1997 in Weilburg (Lahn) geboren. Sie erhält seit
2012 Querflötenunterricht bei Thaddeus Watson an der
HfMDK Frankfurt am Main, wo sie seit Oktober 2016
studiert. Violetta Gaul konnte bereits zahlreiche
kammermusikalische, orchestrale und solistische
Erfahrungen sammeln. Im Rahmen von Wettbewerben und
Stipendien wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Ergänzend
zu ihrem Studium erhielt Violetta Gaul musikalische
Impulse von Clara Andrada de la Calle, Jürgen Franz,
Davide Formisano, Christina Fassbender und
Anne-Cathérine Heinzmann.
»Geh’, bleib jetzt bei mir. Wer weiß, ob wir morgen noch’s Leben haben.« Im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts, in einem von Dekadenz und Endzeitstimmung bestimmten Lebensgefühl, treffen Szene für Szene jeweils eine Frau und ein Mann aufeinander. Einsamkeit und Sehnsucht verbinden sie: ob Dirne oder Graf, ob Soldat oder Schauspielerin. Wie im Reigen-Tanz, der dem Stück seinen Namen gibt, begegnen sie sich in immer neuen und unerwarteten Konstellationen und landen unweigerlich miteinander im Bett.
Die Uraufführung des REIGEN wurde 1920 vom preußischen Kultusministerium verboten, sorgte für einen der größten Theaterskandale des 20. Jahrhunderts und brachte die Beteiligten wegen »Erregung des öffentlichen Ärgernisses« vor Gericht. Der letztliche Freispruch wurde zum Präzedenzfall für die Freiheit der Kunst. Genau hundert Jahre später hat Schnitzlers Drama nicht an Relevanz verloren. Im Gegenteil: Die Frage nach der Bedeutung von Liebe und Sex in einer von Vereinsamung geprägten Welt stellt sich vielleicht dringlicher denn je.
Mit: Maike Elena Schmidt, Helge Salnikau
Regie:
Constanze Hörlin
Bühne: Fivos Theodosakis
Kostüm: Sofia Dorazio Brockhausen
Licht: Joachim Kiel
Regieassistenz: Kerstin Sommer
Regiehospitanz: Meikel Jäger, Tabea Stenner
☼ ca. 90 Minuten
Ein Gastspiel des PRINZ REGENT
THEATER (PRT) Bochum
→ Hinterbühne
KulturQuartier Schauspielhaus
15 Euro | ermäßigt 10 Euro
19 Uhr Stückeinführung mit Catherine Elsen
und Franz Leander Klee
Tickets

Der Schauspieler und Entertainer
Helge Salnikau wurde 1983 in Marl im nördlichen
Ruhrgebiet geboren. Nach
seiner Schauspielausbildung in Wien war er an den verschiedensten Theatern in Österreich und Deutschland zu sehen, u.a. am
Dschungel Wien, am Theater Rampe in Stuttgart, dem
Düsseldorfer Schauspielhaus, am
Theatre National du Luxembourg oder dem Theater Münster. Helge Salnikau lebt seit einigen
Jahren in Bochum und ist seither hauptsächlich am
Theater an der Ruhr in Mülheim sowie am Prinz Regent Theater in Bochum zu sehen. Neben dem
Schauspiel hatte
Helge Salnikau während der Intendanz von Romy Schmidt
auch seine eigene Late Night Show in Bochum.
1991 geboren, absolviert die Deutsch-Französin
Constanze Hörlin
ihr Studium in Theater- und Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Sie hospitiert
und assistiert in den Bereichen Regie (u.a. bei Ingo
Berk, Sebastian Hirn und Andreas Kriegenburg), Dramaturgie und Ausstattung u.a.
am Residenztheater München, sowie in der freien
Szene. Am Josefstadt Theater Wien ist sie 2014 Regieassistentin für die Produktion »Quartett« (R: H. Neuenfels). 2015 inszeniert sie ihre erste Regiearbeit »Das blaue blaue Meer« im PATHOS München, für die sie auch den Raum gestaltet. 2016
beginnt sie ihr Regiestudium an der Folkwang Universität
der Künste bei Prof. Lisa Nielebock, wird 2018
Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und schließt 2020 ihr Artist Diploma mit »Nicht
Fisch nicht Fleisch« von F. X. Kroetz ab. Am Prinz Regent Theater Bochum
inszeniert sie anschließend Schnitzlers »Reigen«.
Maike Elena Schmidt
kommt aus Bochum und hat 2015 an der Hochschule für
Schauspielkunst Ernst Busch ihren Abschluss gemacht.
Sie arbeitet als freie Schauspielerin und Sängerin an
verschiedenen Bühnen. Zu sehen war sie am Deutschen
Theater Berlin, an der Staatsoper Berlin, am Berliner
Ensemble, am Theater Lübeck und am Pfalztheater
Kaiserslautern. Sie hat in Filmproduktionen mitgewirkt
und als Sängerin/Performerin in der freien Szene
gearbeitet. Seit der Spielzeit 2018/19 ist sie
Ensemble-Mitglied des Staatstheaters Mainz.
Eine Führung durch das ehemalige Schauspielhaus Erfurt
Das KulturQuartier bietet eine Führung durch das
ehemalige Schauspielhaus Erfurt an – exklusiv für
interessierte Besucher:innen des Theaterfestivals
PHOENIX! Sie bekommen hierbei Einblick in die bewegte
Geschichte des Schauspielhauses, seiner Schließung und
Wiedereröffnung als neuen Kulturort »KulturQuartier
Schauspielhaus« und erfahren, wie das KulturQuartier in
Zukunft aussehen wird.
→ Ganzes Haus
KulturQuartier Schauspielhaus
kostenlos
Anmeldung unter
kontakt@phoenixfestival.de
Ein partizipatives Thesenspiel – Gemeinsame Grundwerte wie Freiheit, Gerechtigkeit oder Solidarität sind die Basis unserer Gesellschaft und unseres Zusammenlebens. Allerdings werden in den letzten Jahren diese Werte nicht nur kritisch beleuchtet, sondern aus verschiedenen Richtungen durch oftmals extreme Positionen angegriffen. Werte, derer wir uns so lange so sicher waren, dass wir schon fast vergessen haben, wie wir sie verteidigen können. Oft reagieren wir hilflos, schweigen oder entrüsten uns moralisch – und vertiefen die Gräben noch.
Wir sind überzeugt: Unsere Zivilgesellschaft und Demokratie leben vom Diskurs, vom Miteinander-Reden zum Abgleich unterschiedlicher Interessen, von sachbezogenen Auseinandersetzungen und davon, dass sich Menschen dabei persönlich gegenüberstehen. In unseren Respekträumen laden wir Sie alle ein, spielerisch und offen über unsere Grundwerte ins Gespräch zu kommen, neue Positionen zu entdecken und überraschende Dialoge zu führen. In realen Räumen. Persönlich und respektvoll. Herzlich Willkommen im Respektraum. Mehr Informationen unter respektraum.org
Moderation: Laura Kiehne
Initiator: Gregor
Siebenkotten
☼ ca. 90
Minuten
→ Villa KulturQuartier Schauspielhaus
kostenlos

Laura Kiehne, geboren 1988 in Ost-Berlin, begann bereits mit 17 Jahren das Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Bis 2013 war sie fest am Schauspiel Essen engagiert und absolvierte anschließend – neben Tätigkeiten für Theater und Film – einen Master in Dramaturgie an der HfMT Hamburg. Neben Engagements an unterschiedlichen Theaterhäusern in Deutschland und Schweden war Laura Kiehne mehrere Jahre als Projektmanagerin des internationalen Festivals und Dramenwettbewerbs TALKING ABOUT BORDERS sowie als Vorstandsmitglied & Pressereferentin des ensemble-netzwerk e.V. tätig. Dem breiten Publikum ist sie als Charlotte Ritter in der TV-Serie »Babylon Berlin« bekannt.
Der Mechaniker Marvin Heemeyer betreibt eine florierende Werkstatt in Granby, einer Kleinstadt in den Rocky Mountains. Als sich eine Zementfirma auf seinem Nachbargrundstück niederlässt, ist Heemeyer auf gute Beziehungen zu den neuen Eigentümern angewiesen, besitzt sein Grundstück doch keinen eigenen Zugang zur Straße. Aber diese sehen keinen Anlass, dem Mechaniker das gewohnheitsmäßige Durchfahrtsrecht weiter zu gewähren. Für Heemeyer beginnt ein zermürbender Kampf mit der Baubehörde. Als dieser nicht mehr zu gewinnen ist, verwandelt Heemeyer seinen Bulldozer in einen schussbereiten Panzer, um die Stadt zu zerstören. Die wahre Geschichte rund um die Amokfahrt Heemeyers ist der Kohlhaas-Erzählung von Heinrich von Kleist überraschend ähnlich. In »Killdozer – Eine Operette« verschmelzen Kohlhaas und Heemeyer zu einer schrägen Comic-Figur. Ob zu einem Superhelden oder Superschurken, darüber wird bis heute in einschlägigen Internetforen gestritten. Die Operette Killdozer wird sich an diesem Streit beteiligen.
Text, Regie, Musik, Bühne, Kostüm und Video: Nicolai Gonther
Marvin Heemeyer: Nicolai Gonther
Jim Gordon: Nathaniel Ngomane
Martin Luther: Lisan Lantin
☼ ca. 60 Minuten
In Kooperation mit der Hochschule für Musik
und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
→ Hinterbühne
KulturQuartier Schauspielhaus
15 Euro | ermäßigt 10 Euro
17.30 Uhr Stückeinführung mit Catherine Elsen
und Franz Leander Klee
Tickets
Lisan Lantin ist eine deutsche Schauspielerin. 2013 absolvierte sie an der HMT Rostock ihr Schauspielstudium. Von 2013 bis 2018
arbeitete sie als freischaffende Schauspielerin an
verschiedenen Häusern, u.a. am Volkstheater Rostock, am Theater Konstanz, am Societaetstheater Dresden, am Theater Erlangen, am
Grillo-Theater in Essen und am Theater Bonn. Von 2018
bis 2020 war sie fest am Landestheater Tübingen
engagiert. Sie arbeitete u.a. mit den Regisseur:innen
Volker Lösch, Gustav Rueb, Juliane
Kann, Christoph Roos, Thomas Krupa, Johanna Schall
und Mario Portmann zusammen. Für Film und Fernsehen stand sie bereits in diversen Nebenrollen vor der
Kamera.
Nathaniel Ngomane sammelte Theatererfahrungen an Jugendtheatern, in
Theatergruppen und als Teil des ZDF-Kultur-Projekts »Radikal Büchner – die Doku zum
Festival« (2013). Er studierte primär Politikwissenschaft und Soziologie in
Frankfurt am Main, wo er auch auf Nicolai Gonther traf. Inzwischen zurück in seiner Geburtsstadt Berlin, studiert er im Master interdisziplinäre
Antisemitismusforschung, mit dem Fokus auf
antisemitismuskri-tische und rassismuskritische Bildungs-arbeit.
Nicolai Gonther ist Schauspieler und
Musiker. Als Sänger seiner Band »Alltag« ist er seit über 10 Jahren auf den
Bühnen der selbstverwalteten Jugendzentren, besetzten Häuser und Festivals der Republik
unterwegs. 2014 begann er das Schauspielstudium an
der HfMDK in Frankfurt am Main. Sein erstes Engagement führte ihn 2018
an das Landestheater Tübingen, wo er im Sommer 2021
in seine vierte Spielzeit startet. Bei dem Independent
Label »Zweihorn Records« hat Gonther 2019 ein
musikalisches Zuhause gefunden. Hier veröffentlichte er in den vergangenen Jahren
mehrere Alben mit »Alltag« und seiner seit 2018
bestehenden zweiten Band »Alle werden fallen«.
Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wir setzen uns zusammen, gerne mit einem Getränk – und sprechen miteinander. Wir geben keine Themen vor, sondern reden über das, was Sie gesehen haben, was Sie von uns wissen möchten, was Sie erhoffen und erwarten – zwanglos, direkt und offen.
Mit
Anica Happich
Jakob Arnold
Hanns-Dietrich Schmidt
Franziska Bald
Ann-Kristin Meivers
Christian Blechschmidt
→ Foyers, Vorplatz
KulturQuartier Schauspielhaus
kostenlos
Wir freuen uns über Anmeldung unter
kontakt@phoenixfestival.de
Im Zwielicht eines Clubs treffen sich die Augenpaare dreier Menschen. Blicke bleiben hängen. Aus den Schatten tritt das Trio auf die Bühne. Die Show beginnt.
Wen begehren und wen lieben wir? Was würde passieren, wenn wir einmal nur unseren Instinkten folgten und uns allein vom Begehren leiten ließen? Würde es unsere Vorstellung davon ändern, wie Liebe zu sein hat?
Im Physical Theatre Konzert »Vacation
from Love« geht es um nichts weniger als die Liebe und die Verwegenheit des Begehrens, egal in
welcher Form, egal ob lustvoll oder schmerzhaft. Mit den
Liedern der kanadischen Musikerin Michelle
Gurevich, die für das Stück neu arrangiert wurden,
(ver)führen die drei Performer:innen das Publikum
durch einen musikalischen Abend voller Kabarett, Sexappeal und
Gender-Bending.
Konzept und Idee: Elina Brams Ritzau
Musik und Performance: Bruna Cabral, Jakob Jentgens, Elina Brams Ritzau
Outside Eye: Saskia Rudat
Kostüm: Alexandra Tivig, Elina Brams Ritzau
Ton: Martin Preu
Original score: Michelle Gurevich
Teaser
☼ ca. 60 Minuten
In Kooperation mit der Folkwang Universität der Künste
→ Großer Saal
KulturQuartier Schauspielhaus
15 Euro | ermäßigt 10 Euro
19 Uhr Stückeinführung mit Catherine Elsen
und Franz Leander Klee
Tickets

Bruna Cabral ist eine Schlagzeugerin und Komponistin, die seit 2017 in Deutschland lebt. Sie arbeitet in verschiedenen Musikprojekten und deckt dabei eine große Bandbreite an verschiedenen Genres ab. In den Bereichen Theater-, Tanz- und Performancemusik wirkte sie unter anderem an folgenden Projekten mit: »AERO«
(2019) von Lucy Flournoy; »NINA« (2020) von Damian Popp; »Elevator to Anaphora« (2020) von Magdalena Öttl; und bei der Samadhyana Company. Sie hat einen künstlerischen Bachelorabschluss in
Percussion an der Universidade do Estado do Pará (UEPA) in Brasilien und
einen Masterabschluss in »Professional Performance –
Schlagwerk« an der Folkwang Universität der Künste in Essen.
Elina Brams Ritzau, 1992 in Dänemark geboren, ist Physical Theatermacher*in, Performer*in und Sänger*in.
Sie beschäftigte sich schon lange mit den Darstellenden Künsten, bevor sie
2017 nach Deutschland zog, um Physical Theatre an der Folkwang Universität der Künste zu studieren. In ihrer Arbeit
interessiert sie sich für vermeintliche Absurditäten
und Normalitäten des menschlichen Verhaltens. Ihr Wunsch ist es, die
vorherrschenden Ideen von Geschlechter-rollen und
-stereotypen zu hinterfragen und zu dekonstruieren.
Ihre Performances bewegen sich auf der Schnittstelle zwischen physischem Theater, Tanz
und Live-Musik. Als Performer*in und Künstler*in
erforscht sie die bildliche Erzählkraft des Körpers.
Jakob Jentgens
wurde 1994 in Essen geboren. Nachdem er ein
Mathematikstudium in Bonn absolviert hatte, studierte er an der Folkwang Universität der Künste Jazz-Saxophon im Bachelor bei Hugo Read und Matthias Nadolny. Zur Zeit studiert er ebenfalls an der Folkwang UdK im Master Jazz Improvising Artist bei Karolina Strassmayer und
Michael Niesemann. Er spielte in verschiedenen
Formati-onen u.a. auf dem Jazzfestival Saalfelden, der Jazz Ahead, der Fusion und dem Moers Festival. Als Saxophonist interessiert er
sich besonders für verschiedene Klangfarben und freie, interdisziplinäre Konzepte von Improvisation und Komposition. Daneben ist er auch als Geräuschemacher und Lehrer aktiv.
Hier finden Sie die Pressemitteilung vom 16.03.2022
Hier finden Sie die Pressemitteilung vom 28.09.2021
(c) Anna Spindelndreier
Hier geht es zur Pressemappe vom PHOENIX Theaterfestival 2021.
PRESSESTIMMEN:
"Der PHOENIX-Eröffnungsabend beginnt mit einem für Silvesternächte und Neujahrsmorgen typischen Schwefelgeruch, eine rote und eine grüne Nebelkerze werden im Laufe des Festivals immer wieder angezündet – der Rauch kann symbolisch für vieles stehen: den Aufbruchswillen, den Neustart – und eine Menge Fragen. [...] Präsentiert wurde zeitgenössisches Schauspiel bzw. musikalisches Physical theatre mit Musiker*innen – und mit Darsteller*innen, die sich selbst ihr Thema gesucht und eine jeweils eigene Text- und Aufführungsform gefunden hatten. […] Die Vorstellungen hinter und vor dem Eisernen Vorhang waren an allen Tagen ausverkauft, das Publikum altersmäßig gemischt und im Applaus beeindruckend stürmisch – fraglos auch ein Effekt des Besonderen, den die kurz wiederbelebte, lange verlassene Theaterbühne mit sich brachte."
>>Theater der Zeit, Heft 11/2021>>
"Schauspielerin Anica Happich und Regisseur Jakob Arnold wollen das Phoenix-Theaterfestival im Kulturquartier Schauspielhaus etablieren. Der Satz „Heute fehlt der Stadt ein entscheidendes Profil, nämlich das Schauspiel. Nicht nur als Haus“ an der Wand zwischen ihnen, ist für beide Handlungsauftrag."
"Sie laden ein, vom 17. bis zum 20. September vier Produktionen von jungen Theatermachern zu sehen. „Wir möchten damit einer Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne bieten, die unter der Corona-pandemie stark gelitten hat. Wir hoffen, ihnen mit diesem Festival zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen“, sagt Anica Happich, froh, dass das Theaterfestival in enger Kooperation und Zusammenarbeit mit dem Kulturquartier Erfurt und dem Kulturquartierfestival stattfinden kann."
"Die Pandemie hat ja deutlich gezeigt, was alles fehlt, wenn die Menschen nicht mehr ins Kino, ins Theater oder ins Konzert gehen können. Das ist paradoxerweise eine riesige Chance: Nach Jahren der Einsparungen in den kommunalen Haushalten, ist die Bedeutung von Kultur und Kulturveranstaltungen so stark wie nie ins Bewusstsein gerückt. Wir hoffen, an diese Stimmung andocken zu können."
Wie ein Phönix aus der Asche – das sagt man, wenn etwas Totgeglaubtes wieder ersteht, wenn es einen Neuanfang gibt für etwas, das schon am Ende war oder wenn man etwas zurück bekommt, das man schon verloren glaubte. All dies trifft zu auf das, was PHOENIX e.V. mit Kulturstätten will, die aufgegeben wurden.
Geldmangel, Rationalisierung und Zusammenlegung waren die Hauptgründe, warum vor allem in den Neuen Bundesländern durch die Aufgabe oder Schließung ganzer Gebäude tiefe Wunden gerissen wurden. Kulturstätten wie das Theater in Erfurt wurden von heute auf morgen verlassen und sich selbst überlassen. Stätten kollektiver Erinnerung und persönlicher Geschichte verrotteten mitten in der Stadt.
PHOENIX will solche Orte wieder beleben - durch nachhaltige und langfristige künstlerische Initiativen. PHOENIX will durch die Organisation und Durchführung kultureller Veranstaltungen wie beispielsweise Festivals, Konferenzen, Theateraufführungen, Performances, Konzerte, Stadtprojekte, Ausstellungen und Symposien Zeichen setzen, Mut machen, Akteur:innen vor Ort unterstützen und so Kultur in der Stadt neu verorten. Dabei geht es nicht um kommerzielle Nutzung, sondern ausschließlich darum das kulturelle Angebot in der jeweiligen Stadt spezifisch zu erweitern.
Anica Happich, gebürtige Magdeburgerin, ist Schauspielerin, Künstlerin und kulturpolitische Akteurin, die an öffentlich geförderten Theatern, in der freien Szene und als Filmschauspielerin tätig ist. Als kulturpolitische Akteurin arbeitet sie im Spannungsfeld der künstlerischen Praxis und bildungspolitischen Arbeit für die Bedeutung und die Belange der Darstellenden Künste u.a. im »ensemble-netzwerk e.V.«, der Initiative »FAIRSTAGE« sowie dem Forschungsprojekt »Systemcheck«. Als Schauspielerin war sie bis 2020 am Theater Basel engagiert. Zuletzt stand sie als Protagonistin des Mainzer Tatort »Blind Date« für den Sender ARD vor der Kamera. Gemeinsam mit Jakob Arnold initiiert sie 2021 das Theaterfestival »Phoenix« im ehemaligen Schauspielhaus Erfurt.
Jakob Arnold, gebürtiger Oberfranke, ist Regisseur, Autor und Hochschuldozent. Er arbeitet an Landes- und Stadttheatern in ganz Deutschland, u.a. in Bochum, Detmold, Aachen und Lüneburg. An der Folkwang Universität der Künste hat er Lehraufträge für Schauspiel und Physical Theatre inne. Er ist Mitbegründer der Studierendenplattform »junges ensemble-netzwerk«. Gemeinsam mit Anica Happich initiiert er 2021 das Theaterfestival »Phoenix« im ehemaligen Schauspielhaus Erfurt.
Hanns-Dietrich Schmidt, geboren in Düsseldorf, ist Dramaturg und international tätiger Berater. Er arbeitete an verschiedenen Theatern im In- und Ausland, unter anderem in Köln, Stuttgart, Berlin und Essen sowie von 1990 bis 2003 als Dramaturg und Programmgestalter bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen. 1989 wurde er zum Professor für Dramaturgie und Praktische Theaterarbeit an die Folkwang Universität berufen. Dort war er u.a. für das Internationale Shakespeare-Festival verantwortlich. Von 2009 bis 2021 war er Prorektor für Veranstaltungen und Internationale Beziehungen. Seit 2000 arbeitet er als Berater für über 25 Städte, die den Titel »Kulturhauptstadt Europas« führen oder sich dafür bewerben. In Essen/RUHR.2010 leitete er das Team für Internationale Beziehungen.
Franziska Bald studierte nach einer Dramaturgieassistenz am Schauspiel Essen Germanistik und Kunstpädagogik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Ab 2014 arbeitete sie als Regiehospitantin, u.a. am Theater Dortmund und am Oldenburgischen Staatstheater, wo sie daraufhin zwei Jahre als Regieassistentin angestellt war. Seit der Spielzeit 2017 ist sie freiberuflich als Produktionsleiterin des Rumpel Pumpel Theaters, diversen freien Projekten und als Geschäftsführerin sowie Projektleiterin für »Burning Issues – Performing Arts & Equality« und »ensemble-netzwerk e.V.« tätig.
Ann-Kristin Meivers, 1986 in Oldenburg geboren, studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien. Sie begann ihre Laufbahn 2013 am Oldenburgischen Staatstheater als Regieassistentin, Souffleurin und Inspizientin, entdeckte schließlich ihre Leidenschaft für die künstlerische Organisation und wechselte ins Künstlerische Betriebsbüro, wo sie nach zwei Spielzeiten die Position der Disponentin und Leiterin des Betriebsbüros übernahm. Nach sechs Jahren in Oldenburg wechselte sie als Disponentin 2019 ans Maxim Gorki Theater Berlin, wo sie auch Produktionsleitungen für diverse Projekte übernahm. Seit Mitte 2021 ist sie als freiberufliche Produktionsleiterin tätig.
Christian Blechschmidt ist Bühnen- und Kostümbildner. Er studierte bei Prof. Zehetgruber und Prof. Walter an der Staatlichen Akademie der Bildende Künste Stuttgart. Seit 2017 arbeitet er freischaffend als Bühnen- und Kostümbildner unter anderem am Grand Théâtre de la ville de Luxembourg, dem Akademietheater Wien, dem Theater Lüneburg, den Wuppertaler Bühnen u.v.m. Christian Blechschmidt arbeitet auch als Set-Designer im Bereich Film. Seine Arbeiten wurden in der Fachwelt mit dem Preis des 13. Körber Studios Junge Regie am Thalia Theater Hamburg (»Die Unerhörte« – Regie: Anna-Elisabeth Frick) und den Preis für das beste Szenenbild beim internationalen Watersprite Filmfestival Cambridge (»Das Paket« – Regie: Wilke Weermann) ausgezeichnet.
Luca Sonnen,
nach Hospitanzen in der Kommunikations- und
Dramaturgieabteilung des Deutschen Theaters Berlin und
beim Performancekollektiv “Quast & Knoblich” lernte
Luca Sonnen im Rahmen der Forschung für ihre
Bachelorarbeit das
ensemble-netzwerk
kennen, mit dem sie seitdem eine enge Zusammenarbeit
pflegte. Anschließend an ihre Mitarbeit bei BURNING
ISSUES 2, sowie bei der “Bundesweiten
Ensemble-Versammlung” (BEV) in der Volksbühne, arbeitete
sie für mehrere Projekte mit Nicola Bramkamp und
Franziska Bald, darunter
BURNING ISSUES meets KAMPNAGEL. 2021 koordinierte sie außerdem die Spendenaktion des
Aktionsbündnisses “Miete zahlen in Zeiten von Corona”
und arbeitet seither als freischaffende Projektleiterin.
Aktuell schließt Luca Sonnen den Master Soziokulturelle
Studien ab und arbeitet im Kurations- und
Projektleitungsteam von BURNING ISSUES meets
Theatertreffen. Durch den inhaltlichen Schwerpunkt von
BURNING ISSUES, sowie ihres Masters beschäftigt sie sich
viel mit feministischen, diskriminierungsfreien und
barrierearmen Arbeitsweisen.
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Dann schreibt eine Mail an: franziska.bald@phoenixfestival.de
Bildcredits/Copyrights:
Gruppenfotos/Portraits Festivalteam:
Nils Schwarz
Procedure 2.0. Ada –
Katharina Kurschat
Reigen – Christine Rockenfeller
Killdozer – Niko Neuwirth
Vacation from Love - Faris Saleh
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NEWS
Pressemitteilung, Erfurt/Berlin 16.März 2022
PHOENIX 2.0
Festival der Darstellenden Künste zum zweiten Mal in Erfurt
#riseupandshine
Vom 05. bis zum 10. Juli 2022 findet zum zweiten Mal das PHOENIX Theaterfestival in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt statt.
Nach dem großen Erfolg im September 2021 und der hohen Publikumsnachfrage möchte die Initiative an die begonnene Arbeit anknüpfen: Das Ziel ist es, der Stadt Erfurt ein zeitgenössisches Schauspiel- und Theaterprogramm anzubieten und das Schauspiel wieder in der Stadt zu etablieren.
Phoenix 2.0 ist ein Festival junger Perspektiven. Durch die Einladung unterschiedlicher Gastspiele vorwiegend junger Künstler*innen will das Festival eine hohe Bandbreite dessen präsentieren, was „Schauspiel“ heute und in Zukunft heißen kann: Die Inszenierung klassischer und zeitgenössischer Theaterstoffe, Stücküberschreibungen, Performances und Stückentwicklungen, performative Konzerte, Lecture Performances, Physical Theatre, site-specific-Performances, interdisziplinäre Projekte und vieles mehr. Durch ein qualitativ hochwertiges künstlerisches Programm soll Erfurt als Zukunftsstandort für die Darstellenden Künste gestärkt werden.
Das Festival führt die glückliche Kooperation des letzten Jahres mit dem KulturQuartier Schauspielhaus fort. Zudem kooperiert PHOENIX dieses Jahr mit der STUDIO.BOX des Theater Erfurt.
Hinzu kommt dieses Jahr erstmals eine mehrtägige Konferenz. In ihr wird die Situation der Darstellenden Künste in der Pandemie reflektiert und Bedürfnisse insbesondere von jungen Künstler*innen und Kulturschaffenden in den Blick genommen. Gleichzeitig werden die Theatermacher*innen der Zukunft mit Akteur*innen aus Erfurt und Thüringen zusammengeführt und lernen diesen besonderen Kultur-Standort für sich kennen.
Dazu die beiden Festivalleiter*innen Anica Happich und Jakob Arnold:
“Leitender Gedanke und Ziel der Festivalkonzeption ist es Kunst, Vernetzung und Wissenstransfer zusammenzudenken. Durch gemeinsame Seherfahrungen und Reflexionsmomente werden Kooperationen angeregt und der strukturelle Aufbau der freien Szene in Thüringen – und darüber hinaus – aktiv vorangetrieben. Wir freuen uns vor allem wieder auf die Stadt und die Begegnung mit den Erfurter*innen.”
Die Ausschreibung für die diesjährigen Gastspielpositionen startet am 16. März. Bewerbungsfrist ist der 15. April 2022. Es wird gezielt nach mindestens einer Thüringer Produktion gesucht.
Anfragen für Interviews über Pressesprecher Johannes Lange
Mobil: 0176/78757875
Bewerbung/Application 2022
Hier gehts zur Ausschreibung.
Click here for the application.
Bitte beachten Sie die Pläne der STUDIO.BOX vom Theater Erfurt.
Please note the plans of the STUDIO.BOX from Theater Erfurt.
Liebes Publikum,
mit dem Theaterfestival PHOENIX kehrt das Schauspiel
wieder ins ehemalige Schauspielhaus Erfurt zurück! An
vier Festivaltagen erleben Sie spannende Produktionen
junger Theatermacher:innen aus ganz Deutschland an
diesem traditionsreichen Ort!
Das ehemalige Schauspielhaus Erfurt wurde im Jahr 2003
geschlossen und wird heute von der bürgerschaftlichen
Initiative “KulturQuartier” als Kulturort wiederbelebt.
Das Haus steckt voller Erinnerungen: Sei es die
legendäre Bar „Unartig“ oder der rote Samtvorhang, der
an die letzte Vorstellung „Noch ist Polen nicht
verloren“ im Jahr 2003 erinnert. In jeder Ecke gibt es
gelebte und neu entstehende Geschichten, wie das Projekt
KulturQuartier eindrücklich beweist. In der Wandelhalle haben wir in einer Ecke folgenden
Satz entdeckt: “Heute fehlt der Stadt ein entscheidendes Profil,
nämlich das Schauspiel. Nicht nur als Haus.” Dieser Satz zeigt den Verlust, den die Schließung des
Schauspielhauses für die Stadt Erfurt bedeutet. Es ist
auch dieser Satz, der uns hierher geführt hat. Wir
wollen, dass im ehemaligen Schauspielhaus – heute
KulturQuartier Erfurt – wieder Schauspiel, wieder
Theater stattfindet. Das Theaterfestival PHOENIX
erweitert das Projekt KulturQuartier daher um die
Perspektive Schauspiel.
Initiiert wurde das Projekt PHOENIX von der
Schauspielerin und Kulturakteurin Anica Happich und dem
Regisseur und Hochschuldozenten Jakob Arnold. Gemeinsam
mit einem Team von engagierten Theatermacher:innen
arbeiten wir an der Wiederbelebung des Schauspiels in
Erfurt. Das Theaterfestival PHOENIX ist ein erster Schritt. Wir
laden Sie ein, vom 17. bis zum 20. September vier
Produktionen von jungen Theatermacher:innen zu sehen.
Wir möchten damit einer Gruppe von Künstler:innen eine
Bühne bieten, die unter der Corona-Pandemie stark
gelitten hat. Wir hoffen, ihnen mit diesem Festival zu
mehr Sichtbarkeit zu verhelfen.
Wir sind sehr froh, dass das Theaterfestival PHOENIX in
enger Kooperation und Zusammenarbeit mit dem
KulturQuartier Erfurt
und dem KulturQuartier Festival stattfinden kann. Für
die großartige Unterstützung und das Vertrauen seitens
des Vereins möchten wir uns herzlich bedanken!
Wir freuen uns auf vier spannende Festivaltage mit Ihnen!
Mit dem Theaterfestival PHOENIX kehrt das Schauspiel ins
ehemalige Schauspielhaus zurück – an vier Tagen können
die Besucher:innen vier Schauspielproduktionen junger
Theaterkünstler:innen erleben. Die luxemburgische
Performerin Cathrine Elsen und der Theatermusiker Franz
Leander Klee stellen das Programm der kommenden Tage
vor. Wir laden Sie herzlich ein, auf dem Vorplatz des
KulturQuartiers den Start des Festivals mit uns zu
feiern. Keine Sorge, der Sekt wird fließen! RISE UP FROM
THE PANDEMIC!
→ Vorplatz KulturQuartier
Schauspielhaus kostenlos
Wir freuen uns über Anmeldungen unter kontakt@phoenixfestival.de
Eine Führung durch das ehemalige Schauspielhaus Erfurt
Das KulturQuartier bietet eine Führung durch das
ehemalige Schauspielhaus Erfurt an – exklusiv für
interessierte Besucher:innen des Theaterfestivals
PHOENIX! Sie bekommen hierbei Einblick in die bewegte
Geschichte des Schauspielhauses, seiner Schließung und
Wiedereröffnung als neuen Kulturort »KulturQuartier
Schauspielhaus« und erfahren, wie das KulturQuartier in
Zukunft aussehen wird.
→ Ganzes Haus
KulturQuartier Schauspielhaus
kostenlos
Anmeldung unter
kontakt@phoenixfestival.de
Ein partizipatives Thesenspiel – Gemeinsame Grundwerte wie Freiheit, Gerechtigkeit oder Solidarität sind die Basis unserer Gesellschaft und unseres Zusammenlebens. Allerdings werden in den letzten Jahren diese Werte nicht nur kritisch beleuchtet, sondern aus verschiedenen Richtungen durch oftmals extreme Positionen angegriffen. Werte, derer wir uns so lange so sicher waren, dass wir schon fast vergessen haben, wie wir sie verteidigen können. Oft reagieren wir hilflos, schweigen oder entrüsten uns moralisch – und vertiefen die Gräben noch.
Wir sind überzeugt: Unsere Zivilgesellschaft und Demokratie leben vom Diskurs, vom Miteinander-Reden zum Abgleich unterschiedlicher Interessen, von sachbezogenen Auseinandersetzungen und davon, dass sich Menschen dabei persönlich gegenüberstehen. In unseren Respekträumen laden wir Sie alle ein, spielerisch und offen über unsere Grundwerte ins Gespräch zu kommen, neue Positionen zu entdecken und überraschende Dialoge zu führen. In realen Räumen. Persönlich und respektvoll. Herzlich Willkommen im Respektraum. Mehr Informationen unter respektraum.org
Moderation: Laura Kiehne
Initiator: Gregor
Siebenkotten
☼ ca. 90
Minuten
→ Villa KulturQuartier Schauspielhaus
kostenlos
Anmeldung unter kontakt@phoenixfestival.de

Laura Kiehne, geboren 1988 in Ost-Berlin, begann bereits mit 17 Jahren das Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Bis 2013 war sie fest am Schauspiel Essen engagiert und absolvierte anschließend – neben Tätigkeiten für Theater und Film – einen Master in Dramaturgie an der HfMT Hamburg. Neben Engagements an unterschiedlichen Theaterhäusern in Deutschland und Schweden war Laura Kiehne mehrere Jahre als Projektmanagerin des internationalen Festivals und Dramenwettbewerbs TALKING ABOUT BORDERS sowie als Vorstandsmitglied & Pressereferentin des ensemble-netzwerk e.V. tätig. Dem breiten Publikum ist sie als Charlotte Ritter in der TV-Serie »Babylon Berlin« bekannt.
In einem Satelliten kreist die Programmiersprache Ada
36.000 Kilometer über der Erde. Während sie Daten von
geschmolzenen Polkappen und gerodeten Regenwaldflächen
sammelt, erinnert sie uns an das Leben und Wirken der
visionären Mathematikerin Ada Lovelace. Ada Lovelace,
1815 in England geboren, entwickelte mit 28 Jahren den
ersten
Algorithmus und damit die erste Programmiersprache
der Welt. Ihre Errungenschaften wurden zu ihren
Lebzeiten nicht wahrgenommen, erst 100 Jahre nach
ihrem frühen Tod entdeckte Alan Turing ihre
Aufzeichnungen. »Procedure Ada 2.0« erzählt die
Geschichte einer Frau, die in der Geschichtsschreibung
einer patriarchalen Gesellschaft untergegangen ist.
Ada Lovelace: Katharina Kurschat
Klavier: Che Rin Na
Querflöte: Violetta Gaul
Geige: Ana Paola Alarcon
Kamera: Mona Gottschämmer
Text, Regie, Ausstattung: Katharina Kurschat
☼ ca. 60 Minuten
In
Kooperation mit der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Frankfurt am Main
→ Hinterbühne
auch barrierefrei im Live-Stream
KulturQuartier Schauspielhaus
15 Euro | ermäßigt 10 Euro
16:30 Uhr Stückeinführung mit Catherine Elsen
und Franz Leander Klee
Ana Paola Alarcon
studierte am Mozarteum in Caracas in der Klasse von
Prof. Simón Gollo und an der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Professor
Sophia Jaffé und Erik Schumann. 2020 gründete sie ein
Trio mit dem Namen »Concocoa«. Im selben Jahr
entwickelte sie den Video-Podcast »Senza Sordina«, in
dem es um die Tabuthemen rund um die klassische Musik
geht. Sie ist regelmäßig als Gast in verschiedenen
Ensembles, Sinfonie- und Kammerorchestern in
Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, sowie in der
Schweiz tätig.
Che Rin Na
wurde 1996 geboren und erhielt im Alter von sieben
Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Ab 2007 wurde sie
von Fiolita Richter in Flensburg unterrichtet. Ab 2016
studierte sie an der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Frankfurt am Main in der Klasse von
Prof. Alexej Gorlatch und absolvierte ihren
Bachelorabschluss 2021. Che Rin Na ist mehrfache
1. Preisträgerin bei »Jugend musiziert« und wurde 2013
als Stipendiatin der Studienvorbe-reitenden Ausbildung
des Landesver-bandes der Musikschulen in
Schleswig-Holstein aufgenommen. Seit 2018 ist sie
Stipendiatin des »Yehudi Menuhin Live Music Now
Frankfurt am Main e.V.«. Als Solistin trat Che Rin Na
mit verschiedenen Orchestern auf, u.a. mit Beethovens
3. Klavierkonzert c-moll und dem Klavierkonzert a-moll
op. 16 von Edvard Grieg.
Katharina Kurschat
wurde 1997 in Bad Oldesloe geboren. Erste
Theatererfahrungen sammelte sie am Theater Lübeck, wo
sie von 2003 bis 2015 als Statistin tätig war. 2016
absolvierte sie ihr Abitur und begann mit dem
Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. In der
Spielzeit 2018/ 2019 war sie Mitglied im Studiojahr am
Schauspiel Frankfurt. 2019 erhielt sie den Förderpreis
für junge Schauspieler:innen der HfMDK.
Violetta Gaul
wurde 1997 in Weilburg (Lahn) geboren. Sie erhält seit
2012 Querflötenunterricht bei Thaddeus Watson an der
HfMDK Frankfurt am Main, wo sie seit Oktober 2016
studiert. Violetta Gaul konnte bereits zahlreiche
kammermusikalische, orchestrale und solistische
Erfahrungen sammeln. Im Rahmen von Wettbewerben und
Stipendien wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Ergänzend
zu ihrem Studium erhielt Violetta Gaul musikalische
Impulse von Clara Andrada de la Calle, Jürgen Franz,
Davide Formisano, Christina Fassbender und
Anne-Cathérine Heinzmann.
»Geh’, bleib jetzt bei mir. Wer weiß, ob wir morgen noch’s Leben haben.« Im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts, in einem von Dekadenz und Endzeitstimmung bestimmten Lebensgefühl, treffen Szene für Szene jeweils eine Frau und ein Mann aufeinander. Einsamkeit und Sehnsucht verbinden sie: ob Dirne oder Graf, ob Soldat oder Schauspielerin. Wie im Reigen-Tanz, der dem Stück seinen Namen gibt, begegnen sie sich in immer neuen und unerwarteten Konstellationen und landen unweigerlich miteinander im Bett.
Die Uraufführung des REIGEN wurde 1920 vom preußischen Kultusministerium verboten, sorgte für einen der größten Theaterskandale des 20. Jahrhunderts und brachte die Beteiligten wegen »Erregung des öffentlichen Ärgernisses« vor Gericht. Der letztliche Freispruch wurde zum Präzedenzfall für die Freiheit der Kunst. Genau hundert Jahre später hat Schnitzlers Drama nicht an Relevanz verloren. Im Gegenteil: Die Frage nach der Bedeutung von Liebe und Sex in einer von Vereinsamung geprägten Welt stellt sich vielleicht dringlicher denn je.
Mit: Maike Elena Schmidt, Helge Salnikau
Regie:
Constanze Hörlin
Bühne: Fivos Theodosakis
Kostüm: Sofia Dorazio Brockhausen
Licht: Joachim Kiel
Regieassistenz: Kerstin Sommer
Regiehospitanz: Meikel Jäger, Tabea Stenner
☼ ca. 90 Minuten
Ein Gastspiel des PRINZ REGENT
THEATER (PRT) Bochum
→ Hinterbühne
KulturQuartier Schauspielhaus
15 Euro | ermäßigt 10 Euro
19 Uhr Stückeinführung mit Catherine Elsen
und Franz Leander Klee
Tickets

Der Schauspieler und Entertainer
Helge Salnikau wurde 1983 in Marl im nördlichen
Ruhrgebiet geboren. Nach
seiner Schauspielausbildung in Wien war er an den verschiedensten Theatern in Österreich und Deutschland zu sehen, u.a. am
Dschungel Wien, am Theater Rampe in Stuttgart, dem
Düsseldorfer Schauspielhaus, am
Theatre National du Luxembourg oder dem Theater Münster. Helge Salnikau lebt seit einigen
Jahren in Bochum und ist seither hauptsächlich am
Theater an der Ruhr in Mülheim sowie am Prinz Regent Theater in Bochum zu sehen. Neben dem
Schauspiel hatte
Helge Salnikau während der Intendanz von Romy Schmidt
auch seine eigene Late Night Show in Bochum.
1991 geboren, absolviert die Deutsch-Französin
Constanze Hörlin
ihr Studium in Theater- und Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Sie hospitiert
und assistiert in den Bereichen Regie (u.a. bei Ingo
Berk, Sebastian Hirn und Andreas Kriegenburg), Dramaturgie und Ausstattung u.a.
am Residenztheater München, sowie in der freien
Szene. Am Josefstadt Theater Wien ist sie 2014 Regieassistentin für die Produktion »Quartett« (R: H. Neuenfels). 2015 inszeniert sie ihre erste Regiearbeit »Das blaue blaue Meer« im PATHOS München, für die sie auch den Raum gestaltet. 2016
beginnt sie ihr Regiestudium an der Folkwang Universität
der Künste bei Prof. Lisa Nielebock, wird 2018
Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und schließt 2020 ihr Artist Diploma mit »Nicht
Fisch nicht Fleisch« von F. X. Kroetz ab. Am Prinz Regent Theater Bochum
inszeniert sie anschließend Schnitzlers »Reigen«.
Maike Elena Schmidt
kommt aus Bochum und hat 2015 an der Hochschule für
Schauspielkunst Ernst Busch ihren Abschluss gemacht.
Sie arbeitet als freie Schauspielerin und Sängerin an
verschiedenen Bühnen. Zu sehen war sie am Deutschen
Theater Berlin, an der Staatsoper Berlin, am Berliner
Ensemble, am Theater Lübeck und am Pfalztheater
Kaiserslautern. Sie hat in Filmproduktionen mitgewirkt
und als Sängerin/Performerin in der freien Szene
gearbeitet. Seit der Spielzeit 2018/19 ist sie
Ensemble-Mitglied des Staatstheaters Mainz.
Eine Führung durch das ehemalige Schauspielhaus Erfurt
Das KulturQuartier bietet eine Führung durch das
ehemalige Schauspielhaus Erfurt an – exklusiv für
interessierte Besucher:innen des Theaterfestivals
PHOENIX! Sie bekommen hierbei Einblick in die bewegte
Geschichte des Schauspielhauses, seiner Schließung und
Wiedereröffnung als neuen Kulturort »KulturQuartier
Schauspielhaus« und erfahren, wie das KulturQuartier in
Zukunft aussehen wird.
→ Ganzes Haus
KulturQuartier Schauspielhaus
kostenlos
Anmeldung unter
kontakt@phoenixfestival.de
Ein partizipatives Thesenspiel – Gemeinsame Grundwerte wie Freiheit, Gerechtigkeit oder Solidarität sind die Basis unserer Gesellschaft und unseres Zusammenlebens. Allerdings werden in den letzten Jahren diese Werte nicht nur kritisch beleuchtet, sondern aus verschiedenen Richtungen durch oftmals extreme Positionen angegriffen. Werte, derer wir uns so lange so sicher waren, dass wir schon fast vergessen haben, wie wir sie verteidigen können. Oft reagieren wir hilflos, schweigen oder entrüsten uns moralisch – und vertiefen die Gräben noch.
Wir sind überzeugt: Unsere Zivilgesellschaft und Demokratie leben vom Diskurs, vom Miteinander-Reden zum Abgleich unterschiedlicher Interessen, von sachbezogenen Auseinandersetzungen und davon, dass sich Menschen dabei persönlich gegenüberstehen. In unseren Respekträumen laden wir Sie alle ein, spielerisch und offen über unsere Grundwerte ins Gespräch zu kommen, neue Positionen zu entdecken und überraschende Dialoge zu führen. In realen Räumen. Persönlich und respektvoll. Herzlich Willkommen im Respektraum. Mehr Informationen unter respektraum.org
Moderation: Laura Kiehne
Initiator: Gregor
Siebenkotten
☼ ca. 90
Minuten
→ Villa KulturQuartier Schauspielhaus
kostenlos

Laura Kiehne, geboren 1988 in Ost-Berlin, begann bereits mit 17 Jahren das Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Bis 2013 war sie fest am Schauspiel Essen engagiert und absolvierte anschließend – neben Tätigkeiten für Theater und Film – einen Master in Dramaturgie an der HfMT Hamburg. Neben Engagements an unterschiedlichen Theaterhäusern in Deutschland und Schweden war Laura Kiehne mehrere Jahre als Projektmanagerin des internationalen Festivals und Dramenwettbewerbs TALKING ABOUT BORDERS sowie als Vorstandsmitglied & Pressereferentin des ensemble-netzwerk e.V. tätig. Dem breiten Publikum ist sie als Charlotte Ritter in der TV-Serie »Babylon Berlin« bekannt.
Der Mechaniker Marvin Heemeyer betreibt eine florierende Werkstatt in Granby, einer Kleinstadt in den Rocky Mountains. Als sich eine Zementfirma auf seinem Nachbargrundstück niederlässt, ist Heemeyer auf gute Beziehungen zu den neuen Eigentümern angewiesen, besitzt sein Grundstück doch keinen eigenen Zugang zur Straße. Aber diese sehen keinen Anlass, dem Mechaniker das gewohnheitsmäßige Durchfahrtsrecht weiter zu gewähren. Für Heemeyer beginnt ein zermürbender Kampf mit der Baubehörde. Als dieser nicht mehr zu gewinnen ist, verwandelt Heemeyer seinen Bulldozer in einen schussbereiten Panzer, um die Stadt zu zerstören. Die wahre Geschichte rund um die Amokfahrt Heemeyers ist der Kohlhaas-Erzählung von Heinrich von Kleist überraschend ähnlich. In »Killdozer – Eine Operette« verschmelzen Kohlhaas und Heemeyer zu einer schrägen Comic-Figur. Ob zu einem Superhelden oder Superschurken, darüber wird bis heute in einschlägigen Internetforen gestritten. Die Operette Killdozer wird sich an diesem Streit beteiligen.
Text, Regie, Musik, Bühne, Kostüm und Video: Nicolai Gonther
Marvin Heemeyer: Nicolai Gonther
Jim Gordon: Nathaniel Ngomane
Martin Luther: Lisan Lantin
☼ ca. 60 Minuten
In Kooperation mit der Hochschule für Musik
und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
→ Hinterbühne
KulturQuartier Schauspielhaus
15 Euro | ermäßigt 10 Euro
17.30 Uhr Stückeinführung mit Catherine Elsen
und Franz Leander Klee
Tickets
Lisan Lantin ist eine deutsche Schauspielerin. 2013 absolvierte sie an der HMT Rostock ihr Schauspielstudium. Von 2013 bis 2018
arbeitete sie als freischaffende Schauspielerin an
verschiedenen Häusern, u.a. am Volkstheater Rostock, am Theater Konstanz, am Societaetstheater Dresden, am Theater Erlangen, am
Grillo-Theater in Essen und am Theater Bonn. Von 2018
bis 2020 war sie fest am Landestheater Tübingen
engagiert. Sie arbeitete u.a. mit den Regisseur:innen
Volker Lösch, Gustav Rueb, Juliane
Kann, Christoph Roos, Thomas Krupa, Johanna Schall
und Mario Portmann zusammen. Für Film und Fernsehen stand sie bereits in diversen Nebenrollen vor der
Kamera.
Nathaniel Ngomane sammelte Theatererfahrungen an Jugendtheatern, in
Theatergruppen und als Teil des ZDF-Kultur-Projekts »Radikal Büchner – die Doku zum
Festival« (2013). Er studierte primär Politikwissenschaft und Soziologie in
Frankfurt am Main, wo er auch auf Nicolai Gonther traf. Inzwischen zurück in seiner Geburtsstadt Berlin, studiert er im Master interdisziplinäre
Antisemitismusforschung, mit dem Fokus auf
antisemitismuskri-tische und rassismuskritische Bildungs-arbeit.
Nicolai Gonther ist Schauspieler und
Musiker. Als Sänger seiner Band »Alltag« ist er seit über 10 Jahren auf den
Bühnen der selbstverwalteten Jugendzentren, besetzten Häuser und Festivals der Republik
unterwegs. 2014 begann er das Schauspielstudium an
der HfMDK in Frankfurt am Main. Sein erstes Engagement führte ihn 2018
an das Landestheater Tübingen, wo er im Sommer 2021
in seine vierte Spielzeit startet. Bei dem Independent
Label »Zweihorn Records« hat Gonther 2019 ein
musikalisches Zuhause gefunden. Hier veröffentlichte er in den vergangenen Jahren
mehrere Alben mit »Alltag« und seiner seit 2018
bestehenden zweiten Band »Alle werden fallen«.
Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wir setzen uns zusammen, gerne mit einem Getränk – und sprechen miteinander. Wir geben keine Themen vor, sondern reden über das, was Sie gesehen haben, was Sie von uns wissen möchten, was Sie erhoffen und erwarten – zwanglos, direkt und offen.
Mit
Anica Happich
Jakob Arnold
Hanns-Dietrich Schmidt
Franziska Bald
Ann-Kristin Meivers
Christian Blechschmidt
→ Foyers, Vorplatz
KulturQuartier Schauspielhaus
kostenlos
Wir freuen uns über Anmeldung unter
kontakt@phoenixfestival.de
Im Zwielicht eines Clubs treffen sich die Augenpaare dreier Menschen. Blicke bleiben hängen. Aus den Schatten tritt das Trio auf die Bühne. Die Show beginnt.
Wen begehren und wen lieben wir? Was würde passieren, wenn wir einmal nur unseren Instinkten folgten und uns allein vom Begehren leiten ließen? Würde es unsere Vorstellung davon ändern, wie Liebe zu sein hat?
Im Physical Theatre Konzert »Vacation
from Love« geht es um nichts weniger als die Liebe und die Verwegenheit des Begehrens, egal in
welcher Form, egal ob lustvoll oder schmerzhaft. Mit den
Liedern der kanadischen Musikerin Michelle
Gurevich, die für das Stück neu arrangiert wurden,
(ver)führen die drei Performer:innen das Publikum
durch einen musikalischen Abend voller Kabarett, Sexappeal und
Gender-Bending.
Konzept und Idee: Elina Brams Ritzau
Musik und Performance: Bruna Cabral, Jakob Jentgens, Elina Brams Ritzau
Outside Eye: Saskia Rudat
Kostüm: Alexandra Tivig, Elina Brams Ritzau
Ton: Martin Preu
Original score: Michelle Gurevich
Teaser
☼ ca. 60 Minuten
In Kooperation mit der Folkwang Universität der Künste
→ Großer Saal
KulturQuartier Schauspielhaus
15 Euro | ermäßigt 10 Euro
19 Uhr Stückeinführung mit Catherine Elsen
und Franz Leander Klee
Tickets

Bruna Cabral ist eine Schlagzeugerin und Komponistin, die seit 2017 in Deutschland lebt. Sie arbeitet in verschiedenen Musikprojekten und deckt dabei eine große Bandbreite an verschiedenen Genres ab. In den Bereichen Theater-, Tanz- und Performancemusik wirkte sie unter anderem an folgenden Projekten mit: »AERO«
(2019) von Lucy Flournoy; »NINA« (2020) von Damian Popp; »Elevator to Anaphora« (2020) von Magdalena Öttl; und bei der Samadhyana Company. Sie hat einen künstlerischen Bachelorabschluss in
Percussion an der Universidade do Estado do Pará (UEPA) in Brasilien und
einen Masterabschluss in »Professional Performance –
Schlagwerk« an der Folkwang Universität der Künste in Essen.
Elina Brams Ritzau, 1992 in Dänemark geboren, ist Physical Theatermacher*in, Performer*in und Sänger*in.
Sie beschäftigte sich schon lange mit den Darstellenden Künsten, bevor sie
2017 nach Deutschland zog, um Physical Theatre an der Folkwang Universität der Künste zu studieren. In ihrer Arbeit
interessiert sie sich für vermeintliche Absurditäten
und Normalitäten des menschlichen Verhaltens. Ihr Wunsch ist es, die
vorherrschenden Ideen von Geschlechter-rollen und
-stereotypen zu hinterfragen und zu dekonstruieren.
Ihre Performances bewegen sich auf der Schnittstelle zwischen physischem Theater, Tanz
und Live-Musik. Als Performer*in und Künstler*in
erforscht sie die bildliche Erzählkraft des Körpers.
Jakob Jentgens
wurde 1994 in Essen geboren. Nachdem er ein
Mathematikstudium in Bonn absolviert hatte, studierte er an der Folkwang Universität der Künste Jazz-Saxophon im Bachelor bei Hugo Read und Matthias Nadolny. Zur Zeit studiert er ebenfalls an der Folkwang UdK im Master Jazz Improvising Artist bei Karolina Strassmayer und
Michael Niesemann. Er spielte in verschiedenen
Formati-onen u.a. auf dem Jazzfestival Saalfelden, der Jazz Ahead, der Fusion und dem Moers Festival. Als Saxophonist interessiert er
sich besonders für verschiedene Klangfarben und freie, interdisziplinäre Konzepte von Improvisation und Komposition. Daneben ist er auch als Geräuschemacher und Lehrer aktiv.
Anica Happich, gebürtige Magdeburgerin, ist Schauspielerin, Künstlerin und kulturpolitische Akteurin, die an öffentlich geförderten Theatern, in der freien Szene und als Filmschauspielerin tätig ist. Als kulturpolitische Akteurin arbeitet sie im Spannungsfeld der künstlerischen Praxis und bildungspolitischen Arbeit für die Bedeutung und die Belange der Darstellenden Künste u.a. im »ensemble-netzwerk e.V.«, der Initiative »FAIRSTAGE« sowie dem Forschungsprojekt »Systemcheck«. Als Schauspielerin war sie bis 2020 am Theater Basel engagiert. Zuletzt stand sie als Protagonistin des Mainzer Tatort »Blind Date« für den Sender ARD vor der Kamera. Gemeinsam mit Jakob Arnold initiiert sie 2021 das Theaterfestival »Phoenix« im ehemaligen Schauspielhaus Erfurt.
Jakob Arnold, gebürtiger Oberfranke, ist Regisseur, Autor und Hochschuldozent. Er arbeitet an Landes- und Stadttheatern in ganz Deutschland, u.a. in Bochum, Detmold, Aachen und Lüneburg. An der Folkwang Universität der Künste hat er Lehraufträge für Schauspiel und Physical Theatre inne. Er ist Mitbegründer der Studierendenplattform »junges ensemble-netzwerk«. Gemeinsam mit Anica Happich initiiert er 2021 das Theaterfestival »Phoenix« im ehemaligen Schauspielhaus Erfurt.
Hanns-Dietrich Schmidt, geboren in Düsseldorf, ist Dramaturg und international tätiger Berater. Er arbeitete an verschiedenen Theatern im In- und Ausland, unter anderem in Köln, Stuttgart, Berlin und Essen sowie von 1990 bis 2003 als Dramaturg und Programmgestalter bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen. 1989 wurde er zum Professor für Dramaturgie und Praktische Theaterarbeit an die Folkwang Universität berufen. Dort war er u.a. für das Internationale Shakespeare-Festival verantwortlich. Von 2009 bis 2021 war er Prorektor für Veranstaltungen und Internationale Beziehungen. Seit 2000 arbeitet er als Berater für über 25 Städte, die den Titel »Kulturhauptstadt Europas« führen oder sich dafür bewerben. In Essen/RUHR.2010 leitete er das Team für Internationale Beziehungen.
Franziska Bald studierte nach einer Dramaturgieassistenz am Schauspiel Essen Germanistik und Kunstpädagogik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Ab 2014 arbeitete sie als Regiehospitantin, u.a. am Theater Dortmund und am Oldenburgischen Staatstheater, wo sie daraufhin zwei Jahre als Regieassistentin angestellt war. Seit der Spielzeit 2017 ist sie freiberuflich als Produktionsleiterin des Rumpel Pumpel Theaters, diversen freien Projekten und als Geschäftsführerin sowie Projektleiterin für »Burning Issues – Performing Arts & Equality« und »ensemble-netzwerk e.V.« tätig.
Ann-Kristin Meivers, 1986 in Oldenburg geboren, studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien. Sie begann ihre Laufbahn 2013 am Oldenburgischen Staatstheater als Regieassistentin, Souffleurin und Inspizientin, entdeckte schließlich ihre Leidenschaft für die künstlerische Organisation und wechselte ins Künstlerische Betriebsbüro, wo sie nach zwei Spielzeiten die Position der Disponentin und Leiterin des Betriebsbüros übernahm. Nach sechs Jahren in Oldenburg wechselte sie als Disponentin 2019 ans Maxim Gorki Theater Berlin, wo sie auch Produktionsleitungen für diverse Projekte übernahm. Seit Mitte 2021 ist sie als freiberufliche Produktionsleiterin tätig.
Christian Blechschmidt ist Bühnen- und Kostümbildner. Er studierte bei Prof. Zehetgruber und Prof. Walter an der Staatlichen Akademie der Bildende Künste Stuttgart. Seit 2017 arbeitet er freischaffend als Bühnen- und Kostümbildner unter anderem am Grand Théâtre de la ville de Luxembourg, dem Akademietheater Wien, dem Theater Lüneburg, den Wuppertaler Bühnen u.v.m. Christian Blechschmidt arbeitet auch als Set-Designer im Bereich Film. Seine Arbeiten wurden in der Fachwelt mit dem Preis des 13. Körber Studios Junge Regie am Thalia Theater Hamburg (»Die Unerhörte« – Regie: Anna-Elisabeth Frick) und den Preis für das beste Szenenbild beim internationalen Watersprite Filmfestival Cambridge (»Das Paket« – Regie: Wilke Weermann) ausgezeichnet.
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